Schule ohne Rassissmus - Schule mit Courage

     

 

 

Als eine der größten Grundschulen in Magdeburg ist es unser Anliegen, dauerhaft ein Zeichen gegen Intoleranz und Rassismus zu setzen.

 

Mit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ wollen wir uns zu einem toleranten Umgang mit kultureller Diversität verpflichten und unsere verantwortungsvollen Aufgaben als Bildungsinstitution wahrnehmen. Gerade in den ersten Jahren der Schulbildung, in denen Kinder in jeglicher Hinsicht mit der Vielfalt unserer Gesellschaft konfrontiert werden, ist dies besonders wichtig.

 

Die Ganztagsgrundschule Lindenhof und der Deutsche Familienverband Landesverband Sachsen – Anhalt (LSA) e.V. haben deshalb am 20.09.2013, in der Lindenhofgrundschule einen Projekttag zum Thema „Kulturelle Vielfalt“ organisiert und umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag erste Einblicke in den „Reichtum“ unserer Gesellschaft, die mittlerweile eine große Vielfalt aus verschiedenen Kulturen,Religionen und Ländern besitzt, erhalten. 10 Referenten und der Medientreff „Zone“ waren vor Ort, um das Thema „Kulturelle Vielfalt“ kindgerecht zu veranschaulichen.

 

Der Projekttag erreichte insgesamt 289 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 – 11 Jahren. 10 Referenten waren am 20.09 im Stationsbetrieb für die 2. – 4. Klassen im Einsatz. Jede Station wurde 25 Minuten besucht, danach gab es ein Wechselsignal um die neue Station aufzusuchen. Jede Klasse bekam einen detaillierten Ablaufplan um genau zu wissen, wann man an welcher Station sein soll.

 

Eine vierte Klasse nahm nicht am Stationsbetrieb teil. Sie drehten in der Zeit von 8.00 Uhr – 13.30 Uhr einen Film zum Thema „Rassismus/ Intoleranz/ Ausgrenzung“ mit dem Medientreff „Zone“.

 

Die ersten Klassen befassten sich in dieser Zeit separat im Stationsbetrieb mit dem Thema „Vielfalt, die Welt ist bunt“. Hierfür wurde das Lehrbuch ELMA benutzt.

 

In der Mittagspause gab es für alle Teilnehmer etwas Warmes zum Essen, welches vom Alex Menü gesponsert wurde. Am Ende des Tages gab es noch eine kurze gemeinsame Auswertungsrunde mit allen Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof.

 

Die Schulleitung Frau Sabine Vogt und der Schulsozialarbeiter Herr Sebastian Müller fassten die Ergebnisse des Tages noch einmal zusammen. Das Fazit der Kinder war durchweg positiv.

Der Tag hat ihnen mit Freude und Spaß das schwierige Thema „Rassismus bzw. Intoleranz“ näher gebracht und soll unbedingt wiederholt werden. 

Folgende Stationen gab es am 20.09 zu bestaunen:

 

* Medientreff „Zone“

Der Medientreff „Zone“ drehte bzw. erarbeitete mit einer vierten Klasse verschiedene Kurzfilme zum Thema „Rassismus/ Intoleranz/ Ausgrenzung“. Ziel des Projektes war es, „spielerisch“ zum Nachdenken anzuregen um das Thema aufzuarbeiten. Zu Beginn des Tages gab es eine kurze theoretische Hinführung zum Thema, danach wurden dann die Kurzfilme mit den Kindern aufgenommen.

 

 

 

* Thomas Manhique

Während dieser Station lernten die Schülerinnen und Schüler Arten afrikanischer Musik kennen. Sie hatten die Möglichkeit, auf afrikanischen Trommeln Musik zu machen und lernten dadurch gleichzeitig einen kulturellen Aspekt der afrikanischen Bevölkerung kennen. 

 

 

* Amadeu Vembane

In diesem Workshop lernten die Schülerinnen und Schüler das Land Mosambik näher kennen. Amadeu Vembane präsentierte den Kindern landestypische Kleidungen, die sie auch anprobieren konnten. Des Weiteren wurden auch hier Musikinstrumente vorgestellt.

 

 


* Dihe Diallo

Dihe Diallo stellte den Kindern das Land Senegal vor und erzählte über verschiedene Besonderheiten und Gebräuche ihrer Heimat. Als Highlight gab es eine kulinarische Köstlichkeit aus Senegal zum probieren.

 


* Cadu Almeida

Das Land Brasilien präsentierte Cadu Alemeida. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, was das besondere an der Hauptstadt Brasilia ist und warum Brasilien so gut Fußball spielt. 

 

 


* Viola Rieck

Die Station von Viola Rieck brachte den Kindern das schwere Thema Rassismus und Intoleranz näher. Dieses Thema wurde von ihr kindgerecht aufarbeitet. Die Kinder nahmen sehr interessiert an der folgenden  Diskussion teil. 

* Francisco Menendes Gonzales

Francisco Menendes Gonzales stellte seine Heimat Kuba vor und begeisterte die Kinder mit landestypischen Spielen. Gleichzeitig stellte er einige Instrumente und Werkzeuge vor.

  

* Dinh-Chien Tran

Der Referent stellte sein Heimatland Vietnam vor. Die Kinder hatten die Möglichkeit, mit Stäbchen Haribos zu essen und lernten noch viele weitere interessante Sachen kennen.

 


* Juliana Gombe

Die Referentin zeigte den Kindern einen Film über die Kindheit in Angola. Anschließend gab es eine kurze Reflexion und Diskussion mit den Teilnehmern. Nebenbei hatten alle die Gelegenheit sich landestypische Instrumente und Kleidungen anzuschauen, welche im Klassenraum ausgelegt wurden.

Ziel war es auch hier ein Abbau von Vorurteilen voranzutreiben und gleichzeitig die Möglichkeit zu geben, eine neue Kultur kennen zu lernen. 

 

 * Csaba Döme

Während dieser Station wurde den Kindern das Märchen Aschenputtel gezeigt, allerdings die ungarische Version. Anschließend wurde in der Gruppe nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen der ungarischen und deutschen Variante geschaut. Ziel war es, Blockaden abzubauen und einen offenen Umgang zu erzeugen. Den Kindern sollte verdeutlicht werden, dass wir im Grunde alle gleich sind!

 * Martin Hinz (DFV)

Diese Station trug den Namen „Internationale Begrüßung“. Die Kinder haben Karten gezogen, auf denen eine bestimmte internationale Begrüßung beschrieben wurde. Diese sollte anschließend umgesetzt werden. Zwei Kinder hatten jeweils die gleiche Begrüßung aus einem bestimmten Land gezogen. Anschließend sind alle im Raum herum gegangen und haben sich gegenseitig begrüßt. Ziel war es, seinen „Begrüßungspartner“ zu finden. Anschließend haben die beiden Partner ihre Begrüßung vor der ganzen Klasse vorgemacht.

Ziel dieser Station war es, ganz verschiedener Nationen kennen zu lernen.

 

 

* Stationsbetrieb der Jahrgangstufe 1

Die Jahrgangsstufe 1 hat sich am 20.09 mit dem Thema „Vielfalt, die Welt ist bunt“ beschäftigt. Auch hier gab es einen Stationsbetrieb mit vielen interessanten Aktionen und Übungen. So lernten die Kinder den bunten Elefanten Elmar kennen.

 

Alles in allem war der Tag ein großer Erfolg. Insgesamt wurden 289 Schülerinnen und Schüler erreicht. Sie alle haben einen ersten Eindruck von der Kulturellen Vielfalt, sowie den vielen Besonderheiten der einzelnen Länder erhalten. Die Kinder bekamen das Gefühl vermittelt, wie vielfältig und bunt unsere Gesellschaft sein kann. Gleichzeitig ist ihnen bewusst geworden, dass wir zwar alle verschieden aber dennoch jeder für sich einzigartig und etwas Besonderes ist!

 

 

 

Folgender Artikel war in der Volksstimme Magdeburg zu lesen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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